Unsere Aktivitäten 2016

Aktivitaeten der IgB-Kontaktstelle Birstein 2016

Impres­sio­nen unse­rer Akti­vi­tä­ten 2016

Die Pla­nung für das Jahr 2016 wur­de erneut in enger Abstim­mung mit der Kon­takt­stel­le Lau­ter­bach vor­ge­nom­men.  Meh­re­re Ver­an­stal­tun­gen, unse­re Stamm­ti­sche und die kos­ten­lo­sen Bera­tun­gen stan­den im Mit­tel­punkt unse­rer Akti­vi­tä­ten.

IgB-Kontaktstelle Birstein: vorher - nachher

Neu­es Zuhau­se: Unse­re Räum­lich­kei­ten der IgB-Kon­takt­stel­le Birstein vor dem Umbau der Stal­lun­gen und nach­her.

Wich­tigs­ter Punkt aus Sicht der Birstei­ner Kon­takt­stel­le und des­halb ganz vor­ne in der Lis­te des Jah­res 2016:  Wir haben eige­ne Räum­lich­kei­ten!  Das wird uns ermög­li­chen, ohne gros­sen Auf­wand Tref­fen zu ver­an­stal­ten.  Und Ende Mai ging es dann rich­tig gut los:  Das ers­te Hes­sen­tref­fen der IgB star­te­te bei uns!  In der schö­nen Atmo­sphä­re unse­res Cafés in alten Stal­lun­gen hat­te die­se Zusam­men­kunft einen pas­sen­den Rah­men.

Hausforscher-Vortrag: „Was ein Haus erzählen kann“

Wolfgang Dörfler

Zum Vor­trag bei uns: Haus­for­scher Wolf­gang Dörf­ler

Die­ser ers­ter Höhe­punkt des Jah­res wur­de durch den Vor­trag des Haus­for­schers Dr. Wolf­gang Dörf­ler mass­geb­lich berei­chert:  In einem mehr als 300 Jah­re alten Anwe­sen, das ein IgB-Mit­glied kürz­lich vor dem Abriss ret­ten konn­te, ent­hüllte der Refe­rent Geheim­nisse alter Häu­ser und unter­hielt sei­ne zahl­rei­chen Zuhö­rer vor­züg­lich.  60 Besu­cher lies­sen den pas­sen­den his­to­ri­schen Rah­men aus allen Näh­ten plat­zen.

Räumkommando in Dirlammen

Gemein­sa­mes Anpa­cken: Räum­kom­man­do in Dir­lam­men

Bemer­kens­wert war auch die Vor­be­rei­tung, in der vie­le Alt­bau­freun­de und — dan­kendwer­ter­wei­se! — eini­ge Flücht­lin­ge gemein­sam die Scheu­ne auf­räum­ten.  Die knapp 20 Leu­te hat­ten in kur­zer Zeit aus dem Durch­ein­an­der einen auf­ge­räum­ten Bereich gemacht.  Das war ein her­vor­ra­gen­des Bei­spiel, wie enthu­si­as­ti­sche und hilfs­be­rei­te Men­schen zusam­men etwas bewir­ken kön­nen — die IgB lebt so etwas ger­ne vor.

Wir in Birstein sehen sol­che Aktio­nen als sehr wich­tig an, denn sie kön­nen für eine Gemein­schaft im bes­ten Fall sinn­stif­tend sein und für Zusam­men­halt sor­gen.

Frühjahrstreffen in Vierlande

Organisator Carsten Stange

Früh­jahrs­tref­fen: Orga­ni­sa­tor Cars­ten Stan­ge

Bereits vor dem Hes­sen­tref­fen ging’s aber nach Nor­den:  Unse­re Teil­nah­me an den bun­des­wei­ten IgB-Tref­fen hat schon eine klei­ne Tra­di­ti­on und so mach­ten wir uns auch in die­sem Früh­jahr auf den Weg nach Vier­lan­de bei Ham­burg.  Neben dem Kon­takt­stel­len­tref­fen und einer Mit­glie­der­ver­samm­lung gab es ein inter­es­san­tes Vor­trags­pro­gramm und die schon gewohnt loh­nens­wer­te Exkur­si­on.  Übri­gens:  Die­se häu­fig als Aus­sen- und Kon­takt­stel­len­tref­fen bezeich­ne­ten Ver­an­stal­tun­gen sind seit eini­ger Zeit gänz­lich offen für alle Mit­glie­der, also nicht nur für Kon­takt­stel­len­lei­ter.

Projekt: Wettbretter

Im Som­mer 2016 hat die IgB-Kon­takt­stel­le Birstein ein klei­nes For­schungs­pro­jekt zu Wett­bret­tern initi­iert.  Als ers­te Akti­vi­tät haben wir die Kar­tie­rung der Fund­orte begon­nen.  Hier­an kön­nen sich alle Alt­bau­freunde betei­li­gen, indem sie Fund­orte mel­den.

Ers­te Inter­es­sierte haben Fund­orte gemel­det und wir mer­ken:  Es steckt mehr hin­ter die­sem The­ma, als wir dach­ten.  Ein Anfang ist also gemacht, auch wenn es auf­grund ande­rer, vor­ran­gi­ger The­men eine län­ge­re Pau­se gab und gibt.  Ver­fol­gen Sie unse­re Akti­vi­tä­ten im Wett­brett-Blog.

Tag des offenen Denkmals

Völzberg: Vortrag beim Tag des offenen Denkmals 2016

Tag des offe­nen Denk­mals: 40 Besu­che­rIn­nen bescher­ten ein vol­les Haus.

Zum fünf­ten Mal nah­men die Ver­ant­wort­li­chen IgB-Kon­takt­stel­le Birstein/­Main-Kin­zig nun am Tag des offe­nen Denk­mals teil.  Wie jedes Jahr wur­de wie­der etwas Beson­de­re gebo­ten:  Die neu­en Räu­me der Kon­takt­stel­le waren der Anlass für 40 Besu­che­rin­nen und Besu­cher, im ver­schla­fe­nen Völz­berg vor­bei zu schau­en.  Im Mit­tel­punkt stand der Wer­de­gang der Stal­lun­gen hin zu einem Kul­tur­ca­fé.  Beim ein­stün­di­gen Licht­bil­der­vor­trag fan­den die etwas zu spät Gekom­me­nen nur noch Steh­plät­ze vor:  Es war der bes­te Besuch in unse­rer Kon­takt­stel­le, den wir bis­her an einem Tag hat­ten, das Echo war sehr posi­tiv.

Erneut: Stand auf dem Dorffest Kirchmaushausen

die IgB auf dem Dorffest Kirchmaushausen

Dorf­fest Kirch­maus­hau­sen: Zwei Tage Rät­sel-Ral­lye auf dem Schef­fe­hof

Im letz­ten Jahr hat­ten wir die IgB das ers­te Mal auf die­sem schö­nen Dorf­fest prä­sen­tiert.  Die IgB-Mit­glie­der Eva und Wer­ner Leit­z­gen luden uns dafür auf ihren Hof ein, wo wir nicht nur IgB-Mate­ri­al ver­tei­len, son­dern auch vie­le Gesprä­che füh­ren konn­ten.  Es war klas­se — und wir einig­ten uns dar­auf, auch 2016 wie­der dabei zu sein.  Und das pas­sier­te dann auch.

Die­ses Jahr woll­ten wir aller­dings etwas mehr machen — und so orga­ni­sier­ten wir eine Rät­sel-Ral­lye auf dem denk­mal­ge­schüt­zen Schef­fe­hof der Leit­z­gens.  Das The­ma war natür­lich ange­mes­sen und die aus­ge­setz­ten Prei­se reiz­voll.  Die Auf­lö­sung des Rät­sels fin­den Sie übrei­gens hier.

2017 wird’s uns mit einem IgB.Stand wie­der geben in Kirch­maus­hau­sen.

Herbsttreffen in Rheda-Wiedenbrück

IgB-Herbsttreffen in Rheda-Wiedenbrück

Herbst­tref­fen in Rhe­da-Wie­den­brück: bes­tens besucht!

Der statt­li­che Besuch zeig­te erneut, dass die Mit­glie­der des Ver­eins reges Inter­es­se am Wohl und Gedeih der IgB haben.  In wun­der­ba­rem Ambi­en­te wur­den die Mit­glie­der­ver­samm­lung und das Kon­takst­stel­len­tref­fen abge­hal­ten.

Aus pri­va­ten Grün­den konn­ten wir an die­sem bun­des­wei­ten und bemer­kens­wert gut orga­ni­sier­ten Tref­fen nur bis Sams­tag­mit­tag teil­neh­men.  Das Bes­te haben wir aller­dings ver­säumt: die Exkur­sio­nen. Trotz­dem waren das Pro­gramm bis dahin — eben­so wie das Wie­der­se­hen und der Aus­tausch — die Rei­se wert.

Ungewollte Verantwortung

völlig überrumpelt

Ver­eint gewählt: Der völ­lig über­rum­pel­te Kerl ist nun Kas­sen­prü­fer. (Foto: Cars­ten Stan­ge)

Naja, das gehör­te auch irgend­wie zum IgB-Jahr 2016 dazu:  Ich wur­de auf dem Herbst­tref­fen in Rhe­da-Wie­den­brück zu einem der bei­den  Kas­sen­prü­fer des Ver­eins gewählt.  Nicht unbe­dingt frei­wil­lig, muss ich klar­stel­len, aber durch geschick­tes Manö­vrie­ren eini­ger Anwe­sen­der kam ich aus der Rol­le nicht mehr her­aus und mein Wider­stand wur­de igno­riert.  Ich den­ke, dass mir eini­ge ein Bier schul­den, so wie ich über­fal­len wur­de, um die­sen unge­lieb­ten Pos­ten aus­zu­fül­len.

Jetzt ver­su­che ich, in mei­ner frei­en Zeit mein Fach­wis­sen durch eif­ri­ges Lesen von Kas­sen­quit­tun­gen zu ver­bes­sern.

Vortrag: Licht ins Dunkel

In Zusam­men­ar­beit mit der IgB-Kon­takt­stel­le Lau­ter­bach und dem Muse­ums­ver­ein Herbstein konn­ten wir Oli­ver Rust für einen Vor­trag gewin­nen.  Der Refe­rent ist seit über 20 Jah­ren dem The­ma Licht ver­fal­len — soweit es nicht elek­trisch erzeugt wird.

Oliver Rust brachte Licht ins Dunkel.

Fas­zi­nie­ren­der Vor­trag: Oli­ver Rust brach­te „Licht ins Dun­kel“.

Von sei­nen über 200 alten Leuch­ten hat­te er mehr als 20 mit nach Herbstein gebracht.  Wäh­rend sei­ner aus­ser­ge­wöhn­lich fun­dier­ten Aus­füh­run­gen erleuch­te­ten so nach und nach immer mehr Lich­ter den dunk­len Ort.  Bemer­kens­wert war nicht nur das weit­rei­chen­de Wis­sen des Vor­tra­gen­den, son­dern auch sei­ne Fähig­keit, den Wert von Licht für die Ent­wick­lung der Mensch­heit zu ver­mit­teln.

Beratungstermine in der Kontaktstelle

IgB-Kontaktstelle Birstein/Main-Kinzig

Neue Räu­me: Hier fin­den unse­re Bera­tungs­ter­mi­ne statt.

Seit Okto­ber 2016 bie­ten wir neben Objekt- und Bau­stel­len­be­su­chen auch fes­te Bera­tungs­ter­mi­ne in der Kon­takt­stel­le an.  Hier kön­nen sich auch Nicht-Mit­glie­der kos­ten­lo­se Infor­ma­tio­nen, Vor­schlä­ge und Kon­tak­te — bei­spiels­wei­se zu guten Hand­wer­kern — holen.  Wenn wir sol­chen Ter­mi­ne anbie­ten, fin­den Sie das in der rech­ten Spal­te (wenn wir wel­che geplant haben).

Vortrag: Heizen im Fachwerk

Natür­lich war das ein sehr spe­zi­el­les The­ma, trotz­dem war das Inter­es­se gross:  Der Raum war gut gefüllt, als ein Über­blick über Lehm-Wand­hei­zun­gen und Grund­öfen gebo­ten wur­de.  Kon­takt­stel­len­lei­ter Frank Jer­mann zeig­te an zwei Bei­spie­len die Vor­tei­le von Lehm-Wand­hei­zung — und eine konn­te man sogar selbst erle­ben, denn die Räu­me der Kon­takt­stel­le wer­den so beheizt.

Uwe Berg­ham­mer erzählt Span­nen­des über Grund­öfen.

Der Inge­nieur Uwe Berg­ham­mer — ein Fach­mann, der euro­pa­weit diver­se Grund­öfen geplant und gebaut hat — erklär­te deren Funk­ti­ons­wei­se und Beson­der­hei­ten.  Mann konn­te ler­nen, dass bei guter Pla­nung meh­re­re Räu­me mit einem Ofen beheizt wer­den kön­nen — was gera­de in einem Lehm-Fach­werk­haus gut zu rea­li­sie­ren ist.  Für Erstau­nen sorg­te auch, dass ein Grund­ofen nur ein­mal am Tag mit Holz befüllt wer­den muss — und dann 24 Stun­den Wär­me abge­ben kann.  Und: Wuss­ten Sie, dass so ein Ofen nur ein- bis zwei­mal pro Jahr von der Asche befreit wer­den muss?

Vortrag: Fünf Jahre Baustelle — lohnt das?

Vortrag: Fünf Jahre Baustelle — lohnt das?

Vor­trag in Geln­hau­sen: Fünf Jah­re Bau­stel­le — lohnt das?

Vor andert­halb Jah­ren gab es die­sen Vor­trag über das Reno­vie­rungs­pro­jekt von Anke Feil und Frank Jer­mann schon ein­mal.  Nun ergab sich die Gele­gen­heit, ihn in Geln­hau­sen erneut zu hal­ten.  Es ist schön zu sehen, dass unse­re Arbeit auch über unser unmit­tel­ba­res Ein­zugs­ge­biet hin­aus wahr­ge­nom­men wird.

Fazit und Aussicht

Was kann ich zusam­men­fas­sen nach die­sem Jahr?  Wir haben mehr gemacht als im Vor­jahr, mehr Men­schen erreicht — ob unse­re Akti­vi­tä­ten aber tat­säch­lich erfolg­reich waren, das ist schwie­rig zu sagen.  Letzt­lich ist es ein Pro­zess, unser Anlie­gen ins Bewusst­sein der Bevöl­ke­rung zu brin­gen.  Wo wir da genau ste­hen — ich habe kei­nen Schim­mer.

-Frank Jer­mann